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SEO, KI & Social Media

Social-Media-Plan für Praxen

Checkliste

Kurz gesagt: Für deine Praxis reicht ein einfacher Plan: wenige Kanäle, feste Zuständigkeiten, ein paar wiederkehrende Themen übers Jahr.

Kurz gesagt: Für deine Praxis reicht ein einfacher Plan: wenige Kanäle, feste Zuständigkeiten, ein paar wiederkehrende Themen übers Jahr. Die Technik richtest du einmal ein, danach kommen die Beiträge aus deiner Website. Diese Liste hilft dir beim Start, bei der Themenwahl und vor jedem Beitrag.

Die 4 Bereiche auf einen Blick

Vor dem Start

Themen für das Praxisjahr

Vor jedem Beitrag

Nach dem Beitrag

1. Vor dem Start

  • Kanäle festgelegt: Lieber ein Kanal, den ihr wirklich pflegt, als drei, auf denen nichts passiert.
  • Zuständigkeiten geklärt: Wer legt Beiträge an, wer gibt medizinische Inhalte frei, wer beantwortet Kommentare und Nachrichten?
  • Konten der Praxis verbunden: Social Media verknüpfen
  • Je Inhaltstyp und Kanal ein Plan angelegt, zum Beispiel „Ratgeber auf Facebook“ und „Aktuelles auf Instagram“: Social-Media-Automation
  • Einwilligungen eingeholt: Jede Person aus dem Team, die auf Fotos zu sehen ist, hat schriftlich zugestimmt, auch für soziale Netzwerke.
  • Vorschau eingestellt: Einträge haben ein Vorschaubild und eine Beschreibung: Vorschau beim Teilen (Open Graph)
  • Bilder für Instagram im Hochformat vorbereitet: Instagram-Bilder schöner anzeigen
  • Profile im Footer deiner Website verlinkt: Social-Media-Symbole im Footer

2. Themen für das Praxisjahr

ThemaBeispielWo du es anlegst
PraxisalltagDas neue Wartezimmer, wie ein erster Termin abläuft, was am Empfang passiert. Ohne erkennbare Patienten.Aktuelles: Praxis-Neuigkeiten veröffentlichen
Urlaub und VertretungZeitraum, Vertretungspraxis mit Adresse und Telefon, 116117 außerhalb der SprechzeitenAktuelles, dazu der Hinweis auf der Website: Praxisurlaub und Vertretung ankündigen
ImpfsaisonAb wann ihr impft, wie man einen Termin bekommt, Link auf die Empfehlungen der Ständigen ImpfkommissionTermine / Events oder Aktuelles: Kurzfristige Hinweise: Impfsaison, Sondersprechzeiten, Schließtage
TeamEine neue Ärztin stellt sich vor, eine Auszubildende hat ihre Prüfung bestanden. Nur mit Einwilligung.Aktuelles
GesundheitsratgeberEin neuer Ratgeber, zum Beispiel zur Vorbereitung auf eine UntersuchungAnlässe / Ratgeber Gesundheit: Gesundheitsratgeber anlegen
StellenangeboteEine neue Stelle für Medizinische FachangestellteKarriere: Stellenanzeige veröffentlichen
OrganisationNeue Sprechzeiten, Online-Termin jetzt möglich, so funktioniert das E-RezeptAktuelles

Übers Jahr verteilt:

  • Jahresanfang: Sprechzeiten im neuen Jahr, Brückentage
  • Vor den Ferien: Urlaub und Vertretung ankündigen
  • Herbst: Impfsaison
  • Jahresende: Schließtage zwischen den Feiertagen
  • Laufend: neue Ratgeber, neue Teammitglieder, neue Stellen

3. Vor jedem Beitrag

  • Keine Heilversprechen, keine Superlative, kein „kostenlos“, keine Rabatte, Gutscheine oder Gewinnspiele.
  • Keine Vorher-Nachher-Bilder bei Schönheitseingriffen, auch nicht bei Unterspritzungen.
  • Keine Fotos, Fälle oder Geschichten von Patientinnen und Patienten ohne ihre ausdrückliche schriftliche Einwilligung für genau diesen Kanal.
  • Auf Fotos aus der Praxis sind keine Patienten, Bildschirme, Akten oder Namen zu erkennen.
  • Keine Präparate- oder Herstellernamen, zum Beispiel „Botulinumtoxin“ statt eines Markennamens.
  • Zahlen nur mit Quelle.
  • Medizinische Aussagen sind von der Praxis freigegeben.
  • Bei Gesundheitsthemen steht, wohin man sich bei akuten Beschwerden wendet: Praxis, 116117, bei Lebensgefahr 112.

4. Nach dem Beitrag

  • Kommentare und Nachrichten gelesen und beantwortet: ohne persönliche medizinische Beratung und ohne zu bestätigen, dass jemand bei dir in Behandlung ist.
  • Wer Gesundheitsfragen per Nachricht schickt, bekommt den Hinweis auf Telefon oder Termin.
  • Abgelaufene Hinweise (Urlaub, Impfaktion) auf der Website offline genommen.

Rechtlich wichtig: Beiträge deiner Praxis in sozialen Netzwerken sind Werbung und fallen unter Berufsrecht und Heilmittelwerbegesetz. Die Bundesärztekammer hat dazu eine Handreichung für Ärztinnen und Ärzte in sozialen Medien veröffentlicht. Mehr dazu: Was darf auf die Praxis-Website? Berufsrecht und Heilmittelwerbegesetz kurz erklärt und Typische Werbefallen auf Praxisseiten

Passt dazu

FAQ

Fragen zum Thema

  • Kann ich Instagram-Bilder schöner anzeigen lassen?

    Ja, mit dem Schalter „Optimierte Bilder verwenden“ in deinem Social-Media-Plan. Instagram nutzt immer 1080 Pixel Breite; der Schalter bestimmt, ob die Höhe zugeschnitten werden darf. Hohe Bilder nehmen im Feed mehr Platz ein und fallen mehr auf. Am besten legst du Bilder gleich in 1080 × 1350 Pixel (Format 4:5) an.

    → Social-Media-Plan erstellen

  • Muss meine Region in der Überschrift stehen?

    Müssen nicht, aber wenn du bei Google gefunden werden willst, raten wir dazu. Google liest zuerst die Überschriften, und Menschen suchen regional, etwa „Haus verkaufen in Aachen“. Steht deine Region in der H1 und H2, ist das ein starkes Signal für Google und für Besucher aus der Gegend.

    → Regionenseiten für Google optimieren

  • Schaden iFrames dem SEO?

    Sie helfen zumindest nicht: Google wertet den Inhalt eines iFrames nicht als Teil deiner Website, er zählt also nicht für dein Ranking. Besser sind eine API-Anbindung, ein eigenes Ynfinite-Formular oder ein einfacher Link zum externen Tool.

    → iFrames einbinden

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