Kurz gesagt: Suchbegriffe allein bringen keine Patienten. Gefunden wird eine Seite, wenn Struktur, Title und Description, Inhalt und Praxisdaten zusammenpassen. Mit diesem Spickzettel prüfst du eine Seite in wenigen Minuten, bevor sie online geht.
Die 6 Bereiche auf einen Blick
Struktur
Bilder
Meta
Lokal gefunden werden
Inhalt
Technik
1. Struktur: das Gerüst der Seite
- Die Seite hat genau eine Hauptüberschrift (H1), und sie sagt, worum es geht: Kurztitel, Tagline, Überschrift: was Google sieht
- Startseite: Die H1 nennt Praxisart und Ort, zum Beispiel „Hautarztpraxis in Köln-Nippes“.
- Behandlungsseite: Die Tagline nennt die Behandlung, gern mit Ort, zum Beispiel „Hautkrebs-Screening in Köln“. Nie nur den Fachbereich.
- Die Zwischenüberschriften im Text ergeben für sich gelesen schon einen Sinn (Beispiel unten).
- Die Seite verlinkt auf das, was als Nächstes passt: Ärztin oder Arzt, Standort, Termin, verwandte Behandlung.
- Die Adresse (URL) ist kurz und sprechend. Beim Anlegen lässt du das Alias-Feld leer, dann erzeugt das System eine saubere Adresse. Änderst du später eine Adresse, brauchst du eine Weiterleitung: Weiterleitungen (301)
Zwischenüberschriften: so nicht
- H2: Willkommen
- H2: Unser Anspruch
- H3: Interessiert?
Besser so
- H1: Hautkrebs-Screening in Köln
- H2: Für wen ist die Untersuchung gedacht?
- H2: So läuft die Untersuchung ab
- H2: Zahlt die Krankenkasse?
- H2: So bekommen Sie einen Termin
2. Meta: was Google zuerst liest
- Jede Seite und jeder Eintrag mit eigener Detailseite hat einen eigenen Title. Kein Title kommt doppelt vor.
- Der Title ist mit dem automatisch angehängten Praxisnamen höchstens 60 Zeichen lang.
- Die Description hat etwa 120 bis 155 Zeichen, ganze Sätze und sagt: was, für wen, wie geht es weiter.
- Beispieltexte der Vorlage sind ersetzt, vor allem fremde Orte und Musternamen.
- So geht's: Title und Description bei Seiten und Title und Description bei Einträgen
3. Inhalt: hilfreich, klar, menschlich
- Oben auf der Seite ist sofort klar: Was ist das, für wen, wo, und wie bekomme ich einen Termin?
- Die Seite beantwortet echte Patientenfragen, die Antwort steht jeweils im ersten Satz: Patientenfragen als Grundlage für Inhalte
- Wichtige Fakten stehen als Text: Kassenart, Aufnahme neuer Patienten, Zeiten, Barrierefreiheit.
- Die Seite hat einen klaren nächsten Schritt, zum Beispiel „Termin online buchen“ oder „Praxis anrufen“: Der richtige nächste Schritt statt „Jetzt anfragen“
- Fachbegriffe sind erklärt, die Sprache ist ruhig und verständlich: Texte für Patienten: verständlich, ruhig, ohne Floskeln
- Der Text ist so lang wie nötig, nicht länger. Eine ideale Länge gibt es nicht.
- Keine Superlative, keine Heilversprechen, kein „kostenlos“: Typische Werbefallen auf Praxisseiten
- Die Menüpunkte sind aus Patientensicht benannt, zum Beispiel „Behandlungen“ statt „Leistungsspektrum“.
4. Bilder
- Echte Fotos aus deiner Praxis statt Stockbilder: Fotos auf Praxisseiten: Praxis, Team, Behandlung
- Sprechender Dateiname schon vor dem Hochladen, Wörter mit Bindestrich getrennt, zum Beispiel
hautkrebs-screening-praxis-koeln.jpg. - Alternativtext und Titel im Dateimanager ausgefüllt: Bildbeschreibungen und Alt-Texte
5. Lokal gefunden werden
- Name, Adresse, Telefon und Zeiten sind auf der Website, im Google-Profil und in Arztportalen gleich: Lokal gefunden werden: Plan für Praxen
- Das Google-Unternehmensprofil ist aktuell: Google-Unternehmensprofil der Praxis pflegen
- Die strukturierten Daten beschreiben deine Praxis richtig: Strukturierte Daten für Praxen
6. Technik: übernimmt das System
Sichere Verbindung (HTTPS), mobile Darstellung, saubere Adressen, Sitemap und angepasste Bildgrößen sind in deiner Website eingebaut. Für dich bleibt:
- Google Search Console einrichten: Google Search Console einrichten
- Nach einem Umzug von der alten Website: Weiterleitungen für die alten Adressen: Weiterleitungen (301)