Zum Inhalt springen

SEO, KI & Social Media

Die wichtigsten SEO-Tipps für Praxis-Websites

Erklärung

Kurz gesagt: Patientinnen und Patienten suchen nach Beschwerden, Behandlungen, Kosten und Terminen, oft am Handy und oft mit Ort.

Kurz gesagt: Patientinnen und Patienten suchen nach Beschwerden, Behandlungen, Kosten und Terminen, oft am Handy und oft mit Ort. Wer diese Fragen auf der Website klar und ehrlich beantwortet, wird bei Google und in KI-Antworten gefunden. Tricks brauchst du dafür nicht, sondern hilfreiche Inhalte, klare Überschriften und überall dieselben Praxisdaten.

Auf einen Blick

Was wirkt

  1. Für echte Patientenfragen schreiben
  2. Eine Seite je echter Behandlung
  3. Eine klare Hauptüberschrift je Seite
  4. Title und Description für jede Seite
  5. Praxisfakten als Text, überall gleich
  6. Das Google-Unternehmensprofil pflegen
  7. Zeigen, wer hinter den Inhalten steht
  8. Mobil zuerst
  9. Bilder mit Namen und Beschreibung
  10. Sinnvoll verlinken
  11. Technik übernimmt das System
  12. Bewertungen: ehrlich und mit Hinweis
  13. Dranbleiben statt Tricks

Was du lassen solltest

Die Tipps

1. Schreib für echte Patientenfragen

Menschen suchen nicht nur „Hautarzt Köln“, sondern zum Beispiel „Muttermal kontrollieren lassen“, „Darmspiegelung Vorbereitung“ oder „Folgerezept anfordern“. Beantworte solche Fragen dort, wo Patienten sie erwarten: auf der Behandlungsseite, in den häufigen Fragen, bei den Patienteninfos. Die Antwort steht im ersten Satz, die Einzelheiten darunter. Mehr dazu: Patientenfragen als Grundlage für Inhalte

2. Eine Seite je echter Behandlung

Jede Behandlung, die deine Praxis wirklich anbietet, bekommt eine eigene Seite mit Ablauf, Kosten, Vorbereitung und häufigen Fragen. Seiten für Behandlungen, die du nicht anbietest, oder mehrere fast gleiche Seiten zum selben Thema schaden mehr, als sie nützen. Mehr dazu: Behandlung anlegen oder bearbeiten

3. Eine klare Hauptüberschrift je Seite

Jede Seite hat genau eine Hauptüberschrift (H1), die sagt, worum es geht. Auf der Startseite sind das Praxisart und Ort, zum Beispiel „Hautarztpraxis in Köln-Nippes“. Auf einer Behandlungsseite ist es die Behandlung, nie nur der Fachbereich. Mehr dazu: Kurztitel, Tagline, Überschrift: was Google sieht und Muss der Ort in die Überschrift?

4. Title und Description für jede Seite

Title und Description sind das, was Patienten in der Google-Trefferliste zuerst lesen. Jede Seite und jeder Eintrag mit eigener Detailseite bekommt einen eigenen Title und eine eigene Description: Title und Description bei Seiten und Title und Description bei Einträgen

5. Praxisfakten als Text, überall gleich

Fachrichtung, Kassenart, Aufnahme neuer Patienten, Sprech- und Telefonzeiten, Online-Termin, Akutsprechstunde, Barrierefreiheit, Sprachen und Anfahrt gehören als Text auf deine Website, nicht nur in ein Bild oder eine PDF. Auf der Website, im Google-Profil und in Arztportalen müssen sie übereinstimmen. Das hilft Patienten und Suchmaschinen gleichermaßen: Lokal gefunden werden: Plan für Praxen

6. Das Google-Unternehmensprofil pflegen

Bei Suchen mit Ort sehen Patienten oft zuerst dein Google-Profil und erst danach deine Website. Zeiten, Termin-Link und Fotos dort sind genauso wichtig wie auf der Website: Google-Unternehmensprofil der Praxis pflegen

7. Zeig, wer hinter den Inhalten steht

Bei Gesundheitsthemen achtet Google besonders auf Vertrauen. Dazu gehören Ärzteprofile mit genauer Fachbezeichnung, Werdegang und echtem Foto, ein vollständiges Impressum und bei Gesundheitsratgebern der Vermerk, wer den Text medizinisch geprüft hat, mit Stand-Datum. Den Vermerk trägst du erst ein, wenn die Prüfung wirklich stattgefunden hat. Keine erfundenen Autorinnen oder Autoren, keine KI-Porträts. Mehr dazu: Titel, Facharzt- und Zusatzbezeichnungen richtig angeben und Gesundheitsratgeber schreiben: Quellen, Zahlen, Stand

8. Mobil zuerst

Viele Patienten suchen am Handy, oft unterwegs oder wenn es dringend ist. Termin und Telefon müssen ohne Scrollen erreichbar sein, Telefonnummern antippbar: Gut lesbar auf dem Handy

9. Bilder mit Namen und Beschreibung

Echte Fotos deiner Praxis statt Stockbilder, ein sprechender Dateiname schon vor dem Hochladen (zum Beispiel hautarztpraxis-koeln-nippes-empfang.jpg) und ein Alternativtext, der sagt, was zu sehen ist: Bildbeschreibungen und Alt-Texte und Fotos auf Praxisseiten: Praxis, Team, Behandlung

10. Sinnvoll verlinken

Von der Behandlung zur Ärztin, zum Standort und zum Termin, vom Ratgeber zur passenden Behandlung. Vieles davon erledigt das System automatisch über Kategorien und Teaser: Kategorien: Inhalte automatisch verknüpfen

11. Technik übernimmt das System

Sichere Verbindung (HTTPS), mobile Darstellung, saubere Adressen, Sitemap und angepasste Bildgrößen sind in deiner Website eingebaut. Einmal einrichten solltest du die Google Search Console. Dort siehst du, wie Google deine Seiten findet: Google Search Console einrichten

12. Bewertungen: ehrlich und mit Hinweis

Bewertungen schaffen Vertrauen, aber auf deiner Website gelten strenge Regeln. Standard ist ein Link zu deinen Bewertungen mit einem Hinweis, ob ihre Echtheit geprüft wird. Gekaufte oder bestellte Bewertungen sind immer verboten. Mehr dazu: Patientenstimmen und Bewertungen zeigen und Patientenstimmen und Bewertungen: rechtliche Hinweise

13. Dranbleiben statt Tricks

Halte Zeiten, Team, Aufnahme-Status und Hinweise aktuell. Ändere das Datum eines Textes nur, wenn sich der Inhalt wirklich geändert hat. Gute Sichtbarkeit entsteht mit der Zeit, nicht über Nacht.

Gut zu wissen

Google und KI-Antworten
Google sagt selbst, dass gute Sichtbarkeit in KI-Antworten dieselbe Arbeit ist wie gute Suchmaschinenoptimierung. Du musst also nichts doppelt machen.

Auch Texte für Google sind Werbung deiner Praxis
Für Titles, Descriptions und SEO-Texte gelten dieselben Regeln wie für jeden anderen Text: Was darf auf die Praxis-Website? Berufsrecht und Heilmittelwerbegesetz kurz erklärt

Begriffe wie H1, Title oder Backlink
Erklären wir hier: SEO-Begriffe kurz erklärt

Passt dazu

FAQ

Fragen zum Thema

  • Kann ich Instagram-Bilder schöner anzeigen lassen?

    Ja, mit dem Schalter „Optimierte Bilder verwenden“ in deinem Social-Media-Plan. Instagram nutzt immer 1080 Pixel Breite; der Schalter bestimmt, ob die Höhe zugeschnitten werden darf. Hohe Bilder nehmen im Feed mehr Platz ein und fallen mehr auf. Am besten legst du Bilder gleich in 1080 × 1350 Pixel (Format 4:5) an.

    → Social-Media-Plan erstellen

  • Muss meine Region in der Überschrift stehen?

    Müssen nicht, aber wenn du bei Google gefunden werden willst, raten wir dazu. Google liest zuerst die Überschriften, und Menschen suchen regional, etwa „Haus verkaufen in Aachen“. Steht deine Region in der H1 und H2, ist das ein starkes Signal für Google und für Besucher aus der Gegend.

    → Regionenseiten für Google optimieren

  • Schaden iFrames dem SEO?

    Sie helfen zumindest nicht: Google wertet den Inhalt eines iFrames nicht als Teil deiner Website, er zählt also nicht für dein Ranking. Besser sind eine API-Anbindung, ein eigenes Ynfinite-Formular oder ein einfacher Link zum externen Tool.

    → iFrames einbinden

Support

Nicht gefunden, was du suchst?

Schreib uns kurz, worum es geht – wir helfen dir weiter.

Diese Website verwendet Cookies

Wir verwenden Cookies und vergleichbare Techniken, um diese Website bereitzustellen und, mit deiner Einwilligung, Inhalte externer Dienste wie YouTube-Videos zu laden. Um fortzufahren, triff bitte eine Auswahl.

Weitere Informationen zu Datenschutz und Cookies findest du in unserer Datenschutzerklärung. Unter „Einstellungen“ kannst du einzelne Optionen gezielt ein- und ausschalten.

Einstellungen

  • Die Website verwendet Cookies, um Sitzungsinformationen zu speichern. Diese sind nicht personenbezogen und werden nicht von fremden Servern ausgelesen. Alle Bilder und Dateien liegen im Content-Management-System Ynfinite und werden von dort bereitgestellt. Ynfinite erhält dabei deine IP-Adresse, nutzt sie aber nur für die Auslieferung der Dateien und speichert sie nicht langfristig.

  • Inhalte aus externen Quellen wie Google (zum Beispiel Bewertungen aus dem Google-Unternehmensprofil und Karten), Videoplattformen und Social-Media-Plattformen. Wenn du externe Dienste akzeptierst, werden diese Inhalte ohne weitere Nachfrage geladen; die Anbieter erhalten dabei deine IP-Adresse.